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Halbierung des Ölverbrauchs angestrebt. Gott dienen in kühler Kirche. Schon lange bewegen die Verantwortlichen der Ruiter Evangelischen Kirchengemeinde die Fragen nach Bewahrung der Schöpfung, besonders auch Einsparungen von CO2 - Ausstoß. Nach langen Beratungen, auch mit dem landeskirchlichen Projektbeauftragten in dieser Sache, nach intensivem Hören auf Stimmen aus der Gemeinde, z.B. in der Gemeindeversammlung haben die Kirchenältesten eine Entscheidung getroffen. Im neuen Jahr soll weiterhin der Gottesdienst in der frisch renovierten Kirche stattfinden. Allerdings soll die Raumtemperatur deutlich abgesenkt werden: das bisher übliche Aufheizen der Kirche vor Gottesdiensten soll entfallen, es bleibt lediglich die durchgehende Grundtemperierung von ca. 7°-8°C. Zusätzliche Hilfen bieten die vor einiger Zeit angeschaffte Niedervolt-Sitzheizung, außerdem sollen Decken angeschafft werden. Die Gemeindeleitung verspricht sich Einsparungen von ca. 50% der bisherigen Heizkosten – und damit deutlich reduziertem CO2 Ausstoß. Die historische Orgel wird durch das kurzfristige Aufheizen nicht mehr belastet. Und die allseits geschätzte Ruiter Kirche wird durchgehend als sakraler Raum genutzt. Die mögliche Alternative, nämlich in der Winterzeit den nahegelegenen Gemeindesaal als „Winterkirche“ zu nutzen, wurde mehrheitlich abgelehnt. Natürlich rechnet die Gemeindeleitung auch mit kritischen Stimmen, denn die Veränderung wird spürbar sein. Dennoch fiel die Entscheidung deutlich aus. Die Bewahrung der Schöpfung ist Christenmenschen ein Auftrag, der merkliche Veränderungen mit sich bringen darf. Nach der Heizperiode, so der Auftrag der Kirchenältesten, soll Bilanz gezogen werden. Dann wird über diese Fragen erneut beraten. Solange soll in Ruit in kühler Kirche, mit kühlem Kopf, aber heißem Herzen Gott gedient werden. |
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In der evangelischen Kirchengemeinde Ruit gibt es viele Gruppen und Angebote: |